Ausstellung & Sammlung
REICHHALTIGE ZEUGNISSE
ERZGEBIRGISCHER
VOLKSKUNST SEIT 1929
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Aus dem Bergbau heraus entwickelte sich das Schnitzen als Standeskunst der Bergleute. Gleichermaßen ist auch das Spitzenklöppeln als Volkskunst in der Region lebendig.
Insbesondere wird dies in der facettenreichen Sammlung des Museums für bergmännische Volkskunst sichtbar.
Allem voran ist es der geschnitzte Bergmann, der im historischen Paradehabit oder als Lichtträger stolz seinen Berufsstand präsentiert. Dazu kommt eine Vielzahl von Pyramiden, Drehleuchtern und hochwertigen Schnitzwerken mit Motiven des alltäglichen Lebens. Elfenbeinschnitzereien und kunstvolles Gebrauchszinn zeugen vom Können örtlichen Handwerks in alter Zeit.
Ein herausragendes Ausstellungsstück ist die Schachtanlage „Weißer Hirsch“. Hier wird in beeindruckender Weise die Untertagewelt des Bergmanns erlebbar. Alle Tätigkeiten werden dreidimensional veranschaulicht. Mit einfachsten Mitteln wurden die Bewegungsmechanismen, ein Spiel aus Wellen, Rädern, Hebeln, Fäden und Drähten, konstruiert.
Im Museum sind 6 machanische Schachtmodelle des Alt- und Wismutbergbaus sowie 13 Weihnachts- und Heimatberge ausgestellt.
Fläche umfasst der Schneeberger Weihnachtsberg und ist eine der größten Anlagen dieser Art in Sachsen. Gebaut wurde er vom Bergverein in den Jahren 1898 bis 1926.
Kreuzen und drehen von kleinen Holzklöppeln – das klingt nach einem simplen Prinzip. Genau diese Einfachheit bietet jedoch die Möglichkeit einer schier unendlichen Vielfalt von geklöppelten Spitzenkunstwerken bei dekorativer Tischwäsche, Kleidungsstücken und Accessoires. Die Sammlung des Museums präsentiert dazu historische Musterbücher mit über hundert wertvollen, teils hauchzarten Spitzenproben aus Leinengarn, Gold- und Silberfaden.

300 porträthaft geschnitzte Figuren | sich drehende Karussells | Blaskapelle | 14 Tanzpaare | 25 Jahre Bauzeit
Bestaunen Sie dieses mechanische Meisterwerk auf Anfrage zu Gruppenführungen und zu folgenden öffentlichen Vorführungsterminen 2026:
22.07. | 10 – 16 Uhr stündlich
05.12. | 10 – 17 Uhr stündlich
06.12. | 10 – 17 Uhr stündlich

Wer liebt es nicht, den Duft nach Zuckerwatte, den Klang der Drehorgel und das lustige Treiben auf einer Kirmes?
Die „Erzgebirgische Dorfkirmes“ lädt als ein besonderes Highlight des Museums zum Verweilen, Staunen und Entdecken ein. Lassen Sie sich verzaubern von dieser einzigartigen Szenerie mit über 300 porträthaft geschnitzten Figuren, sich drehenden Karussells, einer Blaskapelle, 14 Tanzpaaren und vielem mehr.
25 Jahre fertigte und perfektionierte Erich Parthey an dem ausgeklügelten und filigranen Mechanismus, um das Meisterwerk zum Leben zu erwecken.
HEIMATKULTUR
ERZGEBIRGE
















